Smarte Spots & Strahler
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Smarte Spots & Strahler
Smarte Spots und Strahler verbinden gezielte LED-Beleuchtung mit moderner Smart-Home-Technik. Statt Licht nur über einen herkömmlichen Schalter zu bedienen, lassen sich kompatible Modelle je nach System per App, Sprachsteuerung, Zeitplan, Szene oder Automatisierung steuern. So können einzelne Bereiche gezielt beleuchtet und unterschiedliche Lichtstimmungen einfach abgerufen werden.
Ob smarter LED Spot für die Decke, ein schwenkbarer Strahler zur gezielten Akzentbeleuchtung oder ein smartes Downlight für den Einbau: Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Je nach Produkt stehen beispielsweise Dimmen, eine einstellbare Farbtemperatur oder RGB-Lichtfarben zur Verfügung.
Bei der Auswahl kommt es nicht nur auf die Smart-Funktion an. Ebenso wichtig sind Abstrahlwinkel, Lichtstrom, Lichtfarbe, Montageart, Sockel beziehungsweise Leuchtmitteltyp und die Kompatibilität mit dem gewünschten Smart-Home-System. Bei smarten Spots mit GU10-Leuchtmittel kann beispielsweise das Leuchtmittel selbst die intelligente Funktion bereitstellen, während bei integrierten LED-Spots die Smart-Technik bereits in der Leuchte enthalten sein kann.
Was sind smarte Spots und Strahler?
Ein Spot beziehungsweise Strahler erzeugt ein gezielteres Licht als eine klassische, breit abstrahlende Deckenleuchte. Dadurch lassen sich bestimmte Bereiche, Möbel, Bilder, Arbeitsflächen oder dekorative Elemente gezielt hervorheben.
Smarte Spots erweitern diese klassische Beleuchtungsfunktion um digitale Steuerungsmöglichkeiten. Je nach Ausführung kann beispielsweise die Helligkeit verändert, die Farbtemperatur angepasst oder eine bestimmte Lichtfarbe ausgewählt werden.
Spot, Strahler oder Downlight?
Ein Spot erzeugt einen gezielten Lichtkegel und eignet sich besonders für die Akzent- und Bereichsbeleuchtung.
Strahler können je nach Bauform fest oder beweglich ausgeführt sein. Dreh- und schwenkbare Modelle ermöglichen eine flexible Ausrichtung.
Ein Downlight wird typischerweise in die Decke eingebaut oder direkt auf ihr montiert und sorgt für eine kompakte, gerichtete Beleuchtung.
Welche smarten Spots gibt es?
Bei smarten Spots und Strahlern gibt es verschiedene Bauformen und technische Ausführungen. Besonders verbreitet sind GU10-Spots, bei denen ein smartes LED-Leuchtmittel in eine vorhandene Leuchte eingesetzt werden kann. Daneben gibt es komplette Smart-Leuchten mit bereits integrierter LED-Technik.
Je nach Sortiment können smarte Spots beispielsweise als Einbauleuchte, Aufbauleuchte, Deckenspot, schwenkbarer Strahler oder als einzelnes smartes Leuchtmittel angeboten werden. Auch unterschiedliche Smart-Home-Technologien wie WLAN, Bluetooth, Zigbee oder Matter sind je nach Produkt möglich.
Warum sind smarte Spots besonders praktisch?
Spots eignen sich hervorragend, wenn Licht nicht einfach nur einen gesamten Raum erhellen, sondern gezielt eingesetzt werden soll. Mehrere Spots können beispielsweise unterschiedliche Bereiche eines Wohnzimmers beleuchten. Einer kann auf den Esstisch gerichtet sein, ein weiterer auf ein Bild und ein dritter auf eine Sitzgruppe.
Mit einer smarten Steuerung lassen sich daraus zusätzliche Lichtstimmungen erstellen. So kann eine Gruppe von Spots beim Fernsehen gedimmt werden, während sie beim Lesen heller leuchtet. Je nach System lassen sich solche Einstellungen als Szenen speichern und später mit einem Fingertipp oder Sprachbefehl aktivieren.
Darauf kommt es beim Kauf an
- Lichtstrom: Wie hell soll der Spot sein?
- Abstrahlwinkel: Soll das Licht eng oder breiter gebündelt werden?
- Lichtfarbe: Wird warmweißes, neutralweißes oder veränderbares Licht gewünscht?
- Dimmbarkeit: Soll die Helligkeit per App oder Smart Home geregelt werden?
- RGB/RGBW: Werden zusätzliche Farben benötigt?
- Montage: Einbau, Aufbau oder Montage in einer vorhandenen Spot-Leuchte?
- Sockel: Bei Retrofit-Lösungen muss der Sockel zur vorhandenen Leuchte passen.
- Smart-Technologie: WLAN, Bluetooth, Zigbee, Matter oder ein anderes System?
- Kompatibilität: Passt der Spot zur vorhandenen App, Bridge oder Smart-Home-Zentrale?
- Schwenkbarkeit: Soll sich der Lichtkegel flexibel ausrichten lassen?
Die Einrichtung eines smarten Spots einfach erklärt
Für Einsteiger ist entscheidend, zunächst zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: einem smarten Leuchtmittel für eine vorhandene Spot-Leuchte und einer kompletten smarten Leuchte. Bei einem smarten GU10-Leuchtmittel wird lediglich die vorhandene Lichtquelle ersetzt. Bei einer kompletten Smart-Leuchte wird dagegen die gesamte Leuchte montiert und anschließend mit dem Smart-Home-System verbunden.
Smart-Technologie und Kompatibilität feststellen.
Montageort oder vorhandene Leuchte prüfen.
Spot oder smartes Leuchtmittel einsetzen.
Leuchte mit Strom versorgen.
Spot in der vorgesehenen App hinzufügen.
Licht, Gruppen und Szenen einrichten.
Schritt 1: Smart-Home-System prüfen
Bevor der Spot installiert wird, sollte feststehen, welches Smart-Home-System verwendet werden soll. Entscheidend ist nicht allein der Herstellername, sondern die tatsächlich verwendete Technologie.
Ein Spot mit WLAN funktioniert nicht automatisch mit jedem anderen Smart-Home-System. Bei Zigbee- oder Matter-Produkten können dagegen je nach Ausführung andere Voraussetzungen gelten. Deshalb sollte vor dem Kauf immer die angegebene Kompatibilität des konkreten Produkts geprüft werden.
Schritt 2: Vorhandenen Spot prüfen
Wer einen vorhandenen Spot smart machen möchte, sollte zunächst feststellen, welcher Sockel verwendet wird. Bei einem GU10-Spot muss beispielsweise ein passendes GU10-Leuchtmittel eingesetzt werden können.
Außerdem sollte geprüft werden, ob die Abmessungen des smarten Leuchtmittels zur vorhandenen Leuchte passen. Bei geschlossenen Leuchten sind zusätzlich die Angaben des Herstellers zu beachten.
Schritt 3: Smartes Leuchtmittel einsetzen
Bei einer Retrofit-Lösung wird das vorhandene Leuchtmittel durch das passende smarte Leuchtmittel ersetzt. Vor dem Austausch muss die Stromversorgung abgeschaltet werden. Anschließend wird das neue Leuchtmittel entsprechend seiner Bauform eingesetzt.
Bei einem GU10-Spot wird das Leuchtmittel beispielsweise in die Fassung eingesetzt und verriegelt. Bei anderen Sockeln gelten die jeweiligen Herstellerangaben.
Schritt 4: Einen kompletten smarten Spot montieren
Bei einer kompletten smarten Leuchte unterscheidet sich die Montage nicht grundsätzlich von einer herkömmlichen Leuchte. Zunächst wird die vorgesehene Befestigung vorbereitet und anschließend die Leuchte entsprechend der Montageanleitung befestigt.
Der elektrische Anschluss an das 230-V-Netz sollte bei fest installierten Leuchten durch eine qualifizierte Elektrofachkraft erfolgen. Die konkrete Anschluss- und Montageanleitung des Herstellers ist immer zu beachten.
Schritt 5: Stromversorgung einschalten
Nach der fachgerechten Montage wird die Stromversorgung wieder hergestellt. Der Spot sollte nun leuchten beziehungsweise für die anschließende Kopplung bereit sein.
Bei einem smarten Leuchtmittel ist es wichtig, dass die Leuchte während der Einrichtung mit Strom versorgt wird. Wird die Stromzufuhr über einen herkömmlichen Schalter unterbrochen, kann der Spot nicht mit der App kommunizieren.
Schritt 6: App öffnen und Spot hinzufügen
Installieren beziehungsweise öffnen Sie die zum Produkt gehörende App. Wählen Sie dort die Funktion zum Hinzufügen eines neuen Geräts.
Je nach System wird der Spot direkt über WLAN oder Bluetooth eingerichtet oder über eine Bridge beziehungsweise ein Gateway in das Smart Home integriert. Bei Matter-Produkten kann die Einrichtung über eine kompatible Matter-Plattform erfolgen. LEDVANCE bietet beispielsweise SMART+ Spots mit WLAN, Zigbee und Matter an.
Schritt 7: Spot einem Raum zuweisen
Nach der erfolgreichen Kopplung sollte der Spot einem Raum zugeordnet und eindeutig benannt werden. Ein Name wie „Spot Esstisch“ ist später wesentlich praktischer als eine automatisch vergebene Gerätebezeichnung.
Bei mehreren Spots empfiehlt es sich, von Anfang an eine klare Struktur zu verwenden. Beispielsweise können „Spot Sofa“, „Spot Esstisch“ und „Spot Regal“ leichter einzeln angesprochen und automatisiert werden.
Schritt 8: Helligkeit und Lichtfarbe einstellen
Je nach Modell kann der Spot anschließend individuell eingestellt werden. Bei dimmbaren Modellen lässt sich die Helligkeit reduzieren oder erhöhen. Modelle mit Tunable White ermöglichen eine Anpassung der Farbtemperatur. RGB- beziehungsweise Multicolour-Modelle können zusätzliche Lichtfarben darstellen.
Welche Funktionen tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Moderne Smart+ Spots sind beispielsweise mit dimmbaren Varianten, Tunable White und Multicolour-Ausführungen erhältlich.
Schritt 9: Mehrere Spots gruppieren
Wer mehrere smarte Spots verwendet, kann diese bei kompatiblen Systemen zu einer Gruppe zusammenfassen. So lassen sich beispielsweise alle Spots im Wohnzimmer gemeinsam dimmen.
Dadurch wird aus mehreren einzelnen Leuchten eine zusammenhängende Lichtsteuerung. Besonders praktisch ist das bei Deckenspot-Serien mit mehreren Lichtquellen.
Schritt 10: Szenen und Automatisierungen erstellen
Der größte Vorteil smarter Spots zeigt sich bei der Automatisierung. Aus mehreren Einstellungen können Szenen für unterschiedliche Situationen erstellt werden.
Spots werden gedimmt und auf eine angenehm warme Lichtstimmung eingestellt.
Der Spot am Sitzplatz wird heller eingestellt und gezielt auf den Lesebereich ausgerichtet.
Kompatible Systeme können die Beleuchtung automatisch nach einem Zeitplan steuern.
Schwenkbare Spots für gezieltes Licht
Ein schwenkbarer Smart Spot bietet zusätzliche Flexibilität, weil sich der Lichtkegel auf unterschiedliche Bereiche richten lässt. Das ist beispielsweise bei Wohnräumen, Fluren, Küchen oder der gezielten Beleuchtung von Bildern und Dekorationen interessant.
Die Smart-Funktion und die mechanische Ausrichtung ergänzen sich dabei: Die mechanische Position bestimmt, wohin das Licht fällt, während die Smart-Steuerung festlegt, wie hell und in welcher Lichtstimmung der Bereich beleuchtet wird.
Smart Spots mit GU10-Leuchtmittel
GU10 ist bei Spots besonders verbreitet. Der Vorteil einer smarten GU10-Lösung besteht darin, dass eine vorhandene geeignete Leuchte unter Umständen weiterverwendet werden kann. Statt die komplette Leuchte auszutauschen, wird lediglich das Leuchtmittel ersetzt.
Dadurch kann ein bestehendes Beleuchtungskonzept vergleichsweise einfach um Smart-Home-Funktionen erweitert werden. Wichtig sind dabei die passende Bauform, Spannung, Leistung und die Kompatibilität des smarten Leuchtmittels mit der vorhandenen Leuchte.
Was passiert, wenn der Lichtschalter ausgeschaltet wird?
Das ist bei smarten Spots ein wichtiger Punkt. Wird die Stromversorgung über einen herkömmlichen Schalter vollständig unterbrochen, ist der Spot normalerweise nicht mehr erreichbar. App-Steuerung und Automatisierungen funktionieren dann erst wieder, wenn die Stromversorgung hergestellt wurde.
Wer einen Smart Spot dauerhaft komfortabel steuern möchte, sollte deshalb bereits bei der Planung über einen geeigneten smarten Schalter, Taster oder eine andere Steuerungsmöglichkeit nachdenken.
Für welche Räume eignen sich smarte Spots?
Smarte Spots lassen sich in vielen Wohnbereichen einsetzen. Im Wohnzimmer können sie gezielt Sitz- und Wohnbereiche beleuchten, in der Küche Arbeitsflächen hervorheben und im Flur für eine flexible Grund- oder Orientierungsbeleuchtung sorgen.
Je nach Schutzart und Bauform kommen geeignete Modelle auch für Bereiche mit besonderen Umgebungsbedingungen infrage. Ein Beispiel sind SMART+ Einbauspots mit IP65-Front, die laut Hersteller unter anderem für Badezimmer und bestimmte geschützte Außenanwendungen vorgesehen sind.