Smarte Sockel- & Wegeleuchten

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Smarte Sockel- & Wegeleuchten

Smarte Sockel- und Wegeleuchten verbinden eine gezielte Außenbeleuchtung von Wegen, Zufahrten, Terrassen und Gartenbereichen mit den Möglichkeiten moderner Smart-Home-Systeme. Sie sorgen dafür, dass Wege und Außenbereiche sicherer und besser erkennbar sind, können aber gleichzeitig zur dekorativen Gestaltung des Gartens eingesetzt werden.

Der besondere Vorteil smarter Modelle liegt in der flexiblen Steuerung. Je nach Leuchte und verwendetem Smart-Home-System können sie per App, Sprachsteuerung, Zeitplan, Szene oder Automatisierung geschaltet werden. Einige Modelle ermöglichen darüber hinaus das Dimmen oder die Anpassung der Lichtfarbe beziehungsweise Farbtemperatur.

Bei der Auswahl sollte deshalb nicht nur auf die Smart-Home-Funktion geachtet werden. Ebenso wichtig sind IP-Schutzart, Lichtleistung, Lichtverteilung, Lichtfarbe, Bauhöhe, Montageart und die vorhandene Stromversorgung. Bei smarten Produkten kommt zusätzlich die Frage hinzu, über welche Technologie die Leuchte kommuniziert und ob eine Bridge oder ein Gateway erforderlich ist.

Was sind smarte Sockel- und Wegeleuchten?

Sockel- und Wegeleuchten sind speziell für die Beleuchtung von Außenbereichen konzipiert. Wegeleuchten stehen typischerweise entlang von Wegen, Einfahrten oder Gartenpfaden und geben ihr Licht auf den Boden beziehungsweise in den unmittelbaren Bereich des Weges ab. Sockelleuchten sind meist kompakter und werden beispielsweise auf Mauern, Pfeilern, niedrigen Sockeln oder anderen festen Flächen montiert.

Als smarte Leuchten können sie in ein kompatibles Smart-Home-System integriert werden. Dadurch lassen sich beispielsweise mehrere Leuchten gemeinsam steuern oder automatisch zu bestimmten Zeiten einschalten.

Das ist besonders praktisch für Außenbereiche, die nicht permanent beleuchtet werden sollen. So kann die Gartenbeleuchtung beispielsweise bei Sonnenuntergang automatisch aktiviert und zu einer späteren Uhrzeit wieder ausgeschaltet oder gedimmt werden.

Wegeleuchten für Garten, Terrasse und Einfahrt

Wegeleuchten werden eingesetzt, um Gartenwege, Hauseingänge, Zufahrten, Terrassenbereiche und Durchgänge sichtbar zu machen. Dabei sollte die Beleuchtung nicht nur hell sein, sondern möglichst gleichmäßig erfolgen.

Werden mehrere Wegeleuchten eingesetzt, ist ein sinnvoller Abstand zwischen den einzelnen Leuchten wichtig. Zu große Abstände können dunkle Bereiche erzeugen, während eine zu enge Anordnung unnötig viel Licht und Energie verbrauchen kann.

Smarte Steuerungsmöglichkeiten bieten hier einen zusätzlichen Vorteil. Je nach System kann die Beleuchtung beispielsweise abends mit reduzierter Helligkeit betrieben und bei erkannter Bewegung kurzfristig heller geschaltet werden.

Sockelleuchten für Mauern, Terrassen und Außenbereiche

Sockelleuchten sind besonders interessant, wenn keine klassische Wegeleuchte gewünscht ist. Sie können beispielsweise auf niedrigen Mauern, Pfeilern oder anderen geeigneten Montageflächen eingesetzt werden.

Durch ihre kompakte Bauweise eignen sie sich gut für Bereiche, in denen eine niedrige Leuchte gewünscht wird. Je nach Lichtaustritt kann eine Sockelleuchte dabei entweder den unmittelbaren Bodenbereich beleuchten oder einen dekorativen Lichtakzent setzen.

Bei der Montage sollte darauf geachtet werden, dass die Leuchte nicht durch Pflanzen, Mauern oder andere Objekte unnötig abgeschattet wird. Gleichzeitig sollte der Lichtaustritt so ausgerichtet sein, dass keine unangenehme Blendung entsteht.

Welche Lichtverteilung ist bei Wegeleuchten sinnvoll?

Bei Wegeleuchten ist eine gute Lichtverteilung auf dem Boden wichtiger als eine möglichst hohe Lichtleistung. Ziel ist es, Stolperstellen, Kanten und den Verlauf eines Weges ausreichend sichtbar zu machen.

Ein nach unten gerichteter oder seitlich abgeschirmter Lichtaustritt kann dabei helfen, das Licht gezielt auf den Boden zu bringen. Eine rundum abstrahlende Leuchte kann dagegen eine gleichmäßigere Lichtwirkung im Umfeld erzeugen und gleichzeitig dekorative Aufgaben übernehmen.

Welche Variante besser geeignet ist, hängt vom Weg, der Umgebung und dem gewünschten Beleuchtungseffekt ab. Für einen schmalen Gartenweg gelten andere Anforderungen als für eine breite Einfahrt oder einen großen Terrassenbereich.

Wie hell sollte eine smarte Wegeleuchte sein?

Die erforderliche Helligkeit hängt von der Größe des Bereichs, dem Abstand der Leuchten und der gewünschten Lichtwirkung ab. Für eine reine Orientierungsbeleuchtung ist weniger Licht erforderlich als für eine funktionale Beleuchtung einer größeren Zufahrt.

Der Lichtstrom wird in Lumen (lm) angegeben. Ein höherer Lumenwert bedeutet jedoch nicht automatisch eine bessere Wegeleuchte. Entscheidend ist, wie das Licht verteilt wird und ob es dort ankommt, wo es benötigt wird.

Bei smarten Leuchten kann eine hohe Flexibilität entstehen, wenn die Helligkeit verändert werden kann. So kann beispielsweise nachts eine niedrigere Helligkeit verwendet werden, während zu bestimmten Zeiten oder bei Bewegung eine stärkere Beleuchtung aktiviert wird.

Warmweißes oder neutralweißes Licht?

Für Gärten, Terrassen und private Außenbereiche wird häufig warmweißes Licht zwischen etwa 2700 und 3000 Kelvin bevorzugt. Es wirkt angenehm und passt gut zu Pflanzen, Holz, Naturstein und anderen Materialien im Außenbereich.

Neutralweißes Licht um etwa 4000 Kelvin wirkt sachlicher und kann für funktionalere Anwendungen interessant sein. Bei Wegen und Zufahrten kann die Wahl davon abhängen, ob eine wohnliche Atmosphäre oder eine besonders klare Ausleuchtung im Vordergrund steht.

Wer maximale Flexibilität möchte, kann sich für eine smarte Leuchte mit veränderbarer Farbtemperatur entscheiden. Dann kann die Lichtstimmung je nach Tageszeit oder Situation angepasst werden.

IP-Schutzart bei smarten Sockel- und Wegeleuchten

Da Sockel- und Wegeleuchten typischerweise ungeschützt im Freien stehen, ist die IP-Schutzart ein besonders wichtiges Auswahlkriterium. Sie beschreibt den Schutz des Gehäuses gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern und Wasser.

IP44 bietet Schutz gegen feste Fremdkörper ab 1 mm und gegen Spritzwasser. IP54 bietet zusätzlichen Staubschutz. Bei IP65 ist das Gehäuse staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt.

Für eine frei stehende Wegeleuchte kann ein höherer Wasserschutz sinnvoll sein, insbesondere wenn sie starkem Regen ausgesetzt ist. Die tatsächlich erforderliche Schutzart hängt jedoch vom Montageort und den Angaben des Herstellers ab.

WLAN, Bluetooth, Zigbee oder Matter?

Smarte Sockel- und Wegeleuchten können mit unterschiedlichen Kommunikationstechnologien ausgestattet sein. Je nach Produkt kommen beispielsweise WLAN, Bluetooth, Zigbee oder Matter zum Einsatz.

Bei WLAN-Leuchten erfolgt die Verbindung bei geeigneten Modellen direkt über das vorhandene Netzwerk. Zigbee-Leuchten werden häufig über eine Bridge oder ein Gateway eingebunden. Bluetooth kann je nach System für die direkte Steuerung oder die Kommunikation mit weiteren Geräten genutzt werden.

Matter ist ein herstellerübergreifender Smart-Home-Standard, der die Zusammenarbeit kompatibler Geräte unterschiedlicher Hersteller erleichtern soll. Trotzdem sollte vor dem Kauf immer geprüft werden, welche Plattformen und Funktionen das konkrete Produkt unterstützt.

Braucht eine smarte Wegeleuchte eine Bridge?

Nicht jede smarte Wegeleuchte benötigt eine Bridge. Bei bestimmten WLAN-Modellen kann die Leuchte direkt mit dem WLAN verbunden werden. Andere Systeme setzen eine Bridge oder ein Gateway voraus.

Wenn bereits ein Smart Home vorhanden ist, sollte deshalb zuerst die verwendete Technologie geprüft werden. Wer beispielsweise bereits eine passende Zigbee-Bridge besitzt, kann unter Umständen kompatible Leuchten direkt in dieses System integrieren.

Bei einem Neukauf sollte außerdem darauf geachtet werden, ob die benötigte Bridge separat gekauft werden muss oder bereits im vorhandenen Smart-Home-System vorhanden ist.

Smarte Wegeleuchten automatisch einschalten

Eine der praktischsten Funktionen smarter Außenbeleuchtung ist die Automatisierung. So können Wegeleuchten beispielsweise bei Sonnenuntergang automatisch eingeschaltet werden.

Anschließend kann ein Zeitplan festlegen, dass die Leuchten zu einer bestimmten Uhrzeit gedimmt oder ausgeschaltet werden. Alternativ kann ein Bewegungsmelder verwendet werden, der die Beleuchtung nur dann aktiviert, wenn sich eine Person im Bereich des Weges befindet.

Auf diese Weise lässt sich eine funktionale Beleuchtung mit einem bewussteren Umgang mit Energie und einer geringeren Dauerbeleuchtung kombinieren.

Wegeleuchten mit Bewegungsmelder

Die Kombination aus smarter Wegeleuchte und Bewegungsmelder eignet sich besonders für Wege, Einfahrten und Eingangsbereiche. Wird eine Bewegung erkannt, kann das Licht automatisch eingeschaltet werden.

In einem Smart-Home-System lassen sich dabei je nach Plattform weitere Bedingungen hinterlegen. Beispielsweise kann die Automatisierung nur nachts aktiv sein oder die Helligkeit nach einer bestimmten Zeit wieder reduzieren.

Das ist besonders interessant, wenn die Wege nicht die gesamte Nacht mit voller Helligkeit beleuchtet werden sollen. Voraussetzung ist, dass Sensor und Leuchte beziehungsweise das verwendete Smart-Home-System miteinander kompatibel sind.

Mehrere smarte Wegeleuchten gemeinsam steuern

Wer einen längeren Weg oder eine größere Gartenanlage beleuchten möchte, kann mehrere smarte Wegeleuchten miteinander kombinieren. Kompatible Leuchten lassen sich je nach System zu einer Gruppe zusammenfassen.

Damit können beispielsweise alle Leuchten entlang der Einfahrt gemeinsam eingeschaltet werden. Zusätzlich können unterschiedliche Gruppen für Vorgarten, Terrasse, Gartenweg und Zufahrt angelegt werden.

Bei farbfähigen oder dimmbaren Modellen können außerdem gemeinsame Lichtstimmungen eingestellt werden. So entsteht ein abgestimmtes Beleuchtungskonzept für den gesamten Außenbereich.

Smarte Szenen für die Außenbeleuchtung

Szenen ermöglichen es, mehrere Einstellungen mit einem einzigen Befehl aufzurufen. Eine Szene „Gartenabend“ könnte beispielsweise die Wegeleuchten einschalten und gleichzeitig andere kompatible Außenleuchten auf eine niedrigere Helligkeit einstellen.

Eine Szene „Nachts“ könnte dagegen nur eine reduzierte Orientierungsbeleuchtung aktivieren. Welche Funktionen zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen Smart-Home-System und den verwendeten Leuchten ab.

Was ist bei der Planung von Wegeleuchten wichtig?

Bei einer guten Wegebeleuchtung sollte zuerst der Verlauf des Weges betrachtet werden. Leuchten sollten so positioniert werden, dass der Boden möglichst gleichmäßig sichtbar ist und keine unnötigen dunklen Zwischenbereiche entstehen.

Gleichzeitig sollte die Lichtquelle nicht direkt in Augenhöhe liegen oder ungeschützt in Richtung von Fenstern strahlen. Eine niedrige, gut abgeschirmte Lichtquelle kann deshalb angenehmer sein als ein sehr heller Strahler.

Bei smarten Leuchten sollte zusätzlich die Funkreichweite beziehungsweise Netzwerkanbindung berücksichtigt werden. Bei größeren Grundstücken kann die Position von Bridges, Routern oder weiteren Smart-Home-Geräten entscheidend für eine stabile Kommunikation sein.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

  • IP-Schutzart: Passt der Schutz gegen Wasser und Fremdkörper zum Montageort?
  • Lichtleistung: Reicht der Lichtstrom für den gewünschten Bereich aus?
  • Lichtverteilung: Wird der Weg gezielt oder eher rundum beleuchtet?
  • Lichtfarbe: Ist warmweißes oder neutralweißes Licht gewünscht?
  • Dimmbarkeit: Lässt sich die Helligkeit smart regulieren?
  • Farbtemperatur: Ist Tunable White gewünscht?
  • Smart-Home-Technologie: Wird WLAN, Bluetooth, Zigbee, Matter oder eine andere Technologie verwendet?
  • Bridge oder Gateway: Wird eine zusätzliche Zentrale benötigt?
  • Kompatibilität: Funktioniert die Leuchte mit dem vorhandenen Smart Home?
  • Automatisierung: Sind Zeitpläne, Sonnenuntergang oder Bewegungsmelder möglich?
  • Montage: Ist die Leuchte für die vorgesehene Montagefläche geeignet?
  • Abmessungen: Passt die Bauhöhe zur gewünschten Position entlang des Weges?

Häufige Fragen

Welche IP-Schutzart sollte eine smarte Wegeleuchte haben?
Da Wegeleuchten meist frei im Außenbereich stehen und direkt Regen ausgesetzt sein können, sollte die IP-Schutzart zum Montageort passen. IP44 schützt gegen Spritzwasser, während IP65 zusätzlich vollständigen Staubschutz und Schutz gegen Strahlwasser bietet. Für stark exponierte Standorte kann eine höhere Schutzart sinnvoll sein. Entscheidend ist immer, dass der Hersteller die konkrete Leuchte für den vorgesehenen Außeneinsatz freigibt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Sockelleuchte und einer Wegeleuchte?
Eine Wegeleuchte ist in der Regel als freistehende Leuchte für Wege, Zufahrten und Gartenbereiche ausgelegt. Eine Sockelleuchte ist meist kompakter und wird beispielsweise auf Mauern, Pfeilern oder anderen Sockeln montiert. Beide Leuchtentypen können der Orientierung, funktionalen Beleuchtung oder dekorativen Gestaltung dienen. Welche Variante besser geeignet ist, hängt vor allem von der vorhandenen Montagefläche und der gewünschten Lichtverteilung ab.
Wie hell sollte eine smarte Wegeleuchte sein?
Das hängt davon ab, ob die Leuchte lediglich der Orientierung oder einer stärkeren funktionalen Beleuchtung dient. Ein schmaler Gartenweg benötigt weniger Licht als eine breite Einfahrt. Außerdem beeinflussen Leuchtenabstand und Lichtverteilung die tatsächliche Helligkeit auf dem Boden. Deshalb sollte nicht allein nach dem Lumenwert entschieden werden. Bei dimmbaren smarten Leuchten besteht der Vorteil darin, dass die Helligkeit später an unterschiedliche Situationen angepasst werden kann.
Sind smarte Wegeleuchten dimmbar?
Einige smarte Wegeleuchten sind dimmbar, andere nicht. Bei einem dimmbaren Modell kann die Helligkeit über die vorgesehene App oder Smart-Home-Steuerung angepasst werden. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn die Beleuchtung am Abend heller und in der späteren Nacht schwächer betrieben werden soll. Vor dem Kauf sollte deshalb in den technischen Daten ausdrücklich geprüft werden, ob die Leuchte eine Helligkeitsregelung unterstützt.
Kann eine smarte Wegeleuchte automatisch bei Sonnenuntergang eingeschaltet werden?
Ja, sofern das verwendete Smart-Home-System eine entsprechende Automatisierung unterstützt. Statt eine feste Einschaltzeit festzulegen, kann der Sonnenuntergang als Auslöser verwendet werden. Die Leuchten schalten sich dann je nach Einstellung automatisch ein, sobald es dunkel wird. Zusätzlich können viele Systeme festlegen, dass die Beleuchtung zu einer späteren Uhrzeit gedimmt oder ausgeschaltet wird.
Kann ich smarte Wegeleuchten mit einem Bewegungsmelder steuern?
Ja, wenn die Leuchten und der Bewegungsmelder mit dem jeweiligen Smart-Home-System kompatibel sind. Eine typische Automatisierung besteht darin, dass eine Bewegung erkannt wird und die Wegeleuchten daraufhin für eine definierte Zeit eingeschaltet werden. Zusätzlich kann beispielsweise festgelegt werden, dass die Automatisierung nur bei Dunkelheit aktiv ist. Dadurch bleibt der Weg bei Nichtbenutzung dunkel oder wird nur schwach beleuchtet und wird bei Bedarf automatisch heller.
Welche Lichtfarbe eignet sich für smarte Wegeleuchten?
Für private Gartenwege und Terrassen wird häufig warmweißes Licht mit etwa 2700 bis 3000 K verwendet. Es wirkt wohnlich und harmoniert gut mit Pflanzen und natürlichen Materialien. Neutralweißes Licht um etwa 4000 K kann sinnvoll sein, wenn eine sachlichere und funktionalere Beleuchtung gewünscht wird. Bei smarten Leuchten mit Tunable White kann die Farbtemperatur flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden.
Brauche ich für eine smarte Sockelleuchte eine Bridge?
Das hängt von der verwendeten Kommunikationstechnologie ab. Bestimmte WLAN-Leuchten können direkt mit dem WLAN verbunden werden, während andere Systeme beispielsweise eine Zigbee-Bridge oder ein Gateway benötigen. Wer bereits ein Smart-Home-System besitzt, sollte deshalb vor dem Kauf prüfen, welche Technologie die vorhandene Zentrale unterstützt. Auch bei einer scheinbar passenden Funktechnik können unterschiedliche Systeme miteinander inkompatibel sein.
Was ist besser: WLAN oder Zigbee für smarte Außenleuchten?
Keine der beiden Technologien ist grundsätzlich für jeden Einsatz besser. WLAN kann praktisch sein, wenn einzelne Leuchten ohne zusätzliche Bridge eingebunden werden sollen. Zigbee ist interessant, wenn mehrere Smart-Home-Geräte miteinander vernetzt werden und bereits eine passende Zigbee-Zentrale vorhanden ist. Bei einem größeren Smart Home sollte vor allem darauf geachtet werden, welche Technologie bereits eingesetzt wird und wie gut die vorhandenen Geräte miteinander kompatibel sind.
Kann ich mehrere smarte Wegeleuchten gemeinsam schalten?
Ja, sofern die Leuchten mit demselben oder einem kompatiblen Smart-Home-System verbunden sind. Mehrere Leuchten können je nach Plattform zu einer Gruppe zusammengefasst werden. So lassen sich beispielsweise alle Leuchten entlang eines Gartenweges gleichzeitig ein- oder ausschalten. Zusätzlich können unterschiedliche Gruppen für verschiedene Bereiche wie Einfahrt, Vorgarten oder Terrasse angelegt werden.
Kann ich smarte Wegeleuchten mit anderen Außenleuchten kombinieren?
Das ist möglich, wenn die unterschiedlichen Leuchten über ein gemeinsames oder kompatibles Smart-Home-System gesteuert werden können. Dadurch lassen sich beispielsweise Wegeleuchten mit Außenwandleuchten und Außenstrahlern kombinieren. Eine Szene kann dann mehrere Leuchtentypen gleichzeitig steuern. Wichtig ist, vorab die Kompatibilität und die jeweils unterstützten Funktionen wie Dimmen oder Farbsteuerung zu prüfen.
Wie weit sollten Wegeleuchten voneinander entfernt stehen?
Einen allgemein für alle Leuchten passenden Abstand gibt es nicht. Entscheidend sind die Bauform, die Lichtleistung, die Lichtverteilung und die Höhe der Leuchte. Die Leuchten sollten so angeordnet werden, dass der Weg möglichst gleichmäßig beleuchtet wird und keine großen dunklen Zwischenbereiche entstehen. Bei der Planung sollte deshalb das tatsächliche Lichtbild der gewählten Leuchte berücksichtigt werden und nicht nur die reine Entfernung zwischen den Leuchten.
Sind smarte Wegeleuchten auch für die Einfahrt geeignet?
Ja, sofern die Leuchte für den vorgesehenen Außeneinsatz geeignet ist. Bei einer Einfahrt sollte besonders auf ausreichende Lichtleistung, eine sinnvolle Lichtverteilung und eine robuste Bauweise geachtet werden. Außerdem muss die Leuchte so positioniert werden, dass sie Fahrzeuge und Personen nicht unangenehm blendet. Eine smarte Steuerung kann zusätzlich genutzt werden, um die Beleuchtung beispielsweise bei Ankunft oder zu definierten Zeiten automatisch einzuschalten.
Kann ich smarte Wegeleuchten per Sprachsteuerung bedienen?
Bei kompatiblen Leuchten und Smart-Home-Systemen ist eine Sprachsteuerung möglich. Je nach Integration können beispielsweise Befehle zum Ein- und Ausschalten, Dimmen oder Aktivieren einer Szene verwendet werden. Entscheidend ist nicht nur die Kompatibilität der Leuchte mit dem Smart Home, sondern auch die Unterstützung des verwendeten Sprachassistenten. Die konkret verfügbaren Sprachbefehle können sich je nach System unterscheiden.
Was passiert mit einer smarten Wegeleuchte bei einem Stromausfall?
Bei einem Stromausfall kann auch eine fest angeschlossene smarte Wegeleuchte nicht leuchten, da ihr die elektrische Versorgung fehlt. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung hängt das Verhalten vom jeweiligen Produkt ab. Manche Leuchten kehren in den vorherigen Zustand zurück, andere können einen definierten Einschaltzustand verwenden. Bei der Auswahl sollte deshalb die Herstellerangabe zum Verhalten nach Spannungswiederkehr berücksichtigt werden.
Kann ich eine smarte Wegeleuchte weiterhin mit einem normalen Lichtschalter schalten?
Grundsätzlich kann ein herkömmlicher Schalter die Stromversorgung einer smarten Leuchte unterbrechen. Wird die Leuchte jedoch komplett stromlos geschaltet, kann sie in dieser Zeit nicht über die Smart-Home-Steuerung erreicht werden. Bei vielen smarten Leuchten ist es deshalb sinnvoller, die Stromversorgung eingeschaltet zu lassen und die Leuchte über App, Sprachsteuerung oder einen kompatiblen smarten Schalter zu bedienen. Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach dem jeweiligen Produkt.
Was sollte ich bei der Montage einer smarten Wegeleuchte beachten?
Die Leuchte sollte auf einem geeigneten, stabilen Untergrund befestigt werden und für den vorgesehenen Außeneinsatz freigegeben sein. Bei frei stehenden Modellen müssen Fundament, Befestigung und Kabelführung zur Leuchte und zum Untergrund passen. Außerdem sollte die Funkverbindung zum Smart-Home-System berücksichtigt werden. Arbeiten an der elektrischen Installation und am Netzanschluss sollten von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Sind smarte Sockelleuchten für Terrassen geeignet?
Ja, sofern die jeweilige Sockelleuchte für den Außeneinsatz geeignet ist und die Schutzart zum Montageort passt. Sockelleuchten können beispielsweise auf niedrigen Mauern oder anderen geeigneten Sockeln eingesetzt werden und dort Orientierung oder dekorative Beleuchtung schaffen. Bei Terrassen sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Leuchte nicht blendet und die Lichtquelle nicht ungünstig in Sitzbereiche oder Fenster strahlt.
Sind smarte Außenleuchten energieeffizient?
Die Smart-Funktion selbst macht eine Leuchte nicht automatisch energieeffizienter. Entscheidend sind vor allem die LED-Technik, die Leistungsaufnahme und die tatsächliche Nutzungsdauer. Smarte Steuerungen können jedoch helfen, die Beleuchtung bedarfsgerechter zu betreiben. Beispielsweise können Wegeleuchten automatisch ausgeschaltet, gedimmt oder nur bei erkannter Bewegung auf eine höhere Helligkeit geschaltet werden. Dadurch kann unnötige Dauerbeleuchtung reduziert werden.
Worauf sollte ich beim Kauf einer smarten Sockel- oder Wegeleuchte achten?

Zunächst sollte der Montageort festgelegt werden. Bei einer frei stehenden Wegeleuchte sind beispielsweise IP-Schutzart, Bauhöhe, Befestigung und Lichtverteilung besonders wichtig. Anschließend sollte geprüft werden, welche Lichtleistung und Lichtfarbe zum gewünschten Einsatzzweck passen.

Bei der Smart-Home-Funktion ist entscheidend, ob die Leuchte mit dem vorhandenen System kompatibel ist, welche Kommunikationstechnologie verwendet wird und ob eine Bridge oder ein Gateway benötigt wird. Wer Automatisierungen plant, sollte zusätzlich auf Funktionen wie Dimmbarkeit, Bewegungsmelder, Zeitpläne und Sonnenuntergangssteuerung achten.