Kameras - Indoor / Outdoor
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Smarte Kameras & Sicherheit für Innen & Außen
Smarte Kameras verbinden moderne Videoüberwachung mit praktischen Smart-Home-Funktionen. Ob im Wohnzimmer, Eingangsbereich, Garten oder an der Fassade: Eine geeignete Smart-Kamera kann Livebilder übertragen, Bewegungen erkennen und je nach System Benachrichtigungen oder weitere Automatisierungen auslösen.
Dabei unterscheiden sich die Einsatzmöglichkeiten je nach Kamera deutlich. Modelle für den Innenbereich sind beispielsweise für Wohnräume, Flure oder Kinderzimmer geeignet. Outdoor-Kameras müssen dagegen für die jeweiligen Witterungsbedingungen ausgelegt sein. Bei einigen Systemen lassen sich Kameras zusätzlich mit einer smarten Beleuchtung verbinden, sodass bei einer erkannten Bewegung automatisch eine Leuchte eingeschaltet werden kann.
Für Einsteiger ist das Grundprinzip einfach: Die Kamera erfasst einen Bereich, erkennt je nach Modell bestimmte Ereignisse und stellt die Informationen über eine App oder das Smart-Home-System zur Verfügung.
Was ist eine smarte Überwachungskamera?
Eine smarte Überwachungskamera ist eine vernetzte Kamera, die Bilder und Videos digital übertragen kann und zusätzliche Funktionen für Smart-Home-Anwendungen bietet. Je nach Modell können beispielsweise Bewegung erkannt, Personen erfasst, Benachrichtigungen versendet oder Aufnahmen gespeichert werden.
Die Steuerung erfolgt bei vielen WLAN-Kameras über eine Smartphone-App. Dadurch kann beispielsweise unterwegs kontrolliert werden, was vor der Haustür, im Garten oder in einem bestimmten Innenraum passiert. Einige Modelle ermöglichen zusätzlich eine Zwei-Wege-Kommunikation über integriertes Mikrofon und Lautsprecher.
1. Kamera erfasst einen Bereich
Die Kamera überträgt Livebilder und kann je nach Modell Bewegungen oder andere Ereignisse erkennen.
2. Ereignis wird erkannt
Beispielsweise wird eine Bewegung im Erfassungsbereich festgestellt.
3. Information wird weitergegeben
Die Kamera übermittelt das Ereignis an die dazugehörige App oder das Smart-Home-System.
4. Aktion wird ausgelöst
Je nach System kann beispielsweise eine Benachrichtigung versendet, eine Aufnahme gespeichert oder eine smarte Beleuchtung eingeschaltet werden.
Welche smarten Kameras gibt es?
Bei smarten Kameras gibt es unterschiedliche Bauformen und Funktionen. Vor dem Kauf sollte deshalb immer überlegt werden, welcher Bereich überwacht werden soll und welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.
- Indoor-Kameras sind für die Verwendung in Innenräumen wie Wohnzimmer, Flur, Arbeitszimmer oder Kinderzimmer vorgesehen.
- Outdoor-Kameras sind für den Einsatz im Freien ausgelegt und müssen entsprechend gegen Witterungseinflüsse geschützt sein.
- 360°-Kameras können je nach Modell schwenken und neigen und dadurch einen größeren Bereich abdecken.
- Feste Kameras besitzen einen definierten Blickwinkel und eignen sich für Bereiche, die gezielt überwacht werden sollen.
- Akku-Kameras ermöglichen eine flexible Montage ohne dauerhaftes Stromkabel.
- Kameraleuchten kombinieren Beleuchtung und Kamera und eignen sich insbesondere für Eingangsbereiche, Garagen oder Fassaden.
- Video-Türsprechanlagen verbinden Kamera, Klingel und Kommunikation und ermöglichen die Kontrolle des Eingangsbereichs.
Smarte Kameras für den Innenbereich
Smarte Indoor-Kameras eignen sich zur Beobachtung von Wohnräumen, Fluren, Arbeitszimmern oder anderen Innenbereichen. Je nach Modell können Livebilder auf dem Smartphone angezeigt und Bewegungen automatisch erkannt werden.
Einige Kameras verfügen über eine intelligente Nachtsicht, Zwei-Wege-Audio oder zusätzliche Funktionen zur Erkennung von Geräuschen. Besonders praktisch sind Modelle mit einem Privatmodus, bei dem die Video- und Audioübertragung unterbrochen werden kann.
Bei einer Indoor-Kamera sollte vor der Montage insbesondere darauf geachtet werden, welchen Bereich das Objektiv erfasst. Ein sinnvoll gewählter Montageort kann helfen, unnötige Bildbereiche zu vermeiden und gleichzeitig den relevanten Bereich möglichst vollständig abzudecken.
Smarte Kameras für den Außenbereich
Outdoor-Kameras werden beispielsweise am Hauseingang, an der Garage, auf der Terrasse oder im Garten eingesetzt. Im Gegensatz zu Indoor-Modellen müssen sie für die jeweiligen Bedingungen im Außenbereich geeignet sein.
Die IP-Schutzart ist deshalb ein wichtiger Punkt bei der Auswahl. Sie gibt an, wie gut das Gehäuse gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. Je nach Montageort können außerdem Temperaturbereich, Stromversorgung und Montageart eine wichtige Rolle spielen.
Bei der Montage einer Außenkamera sollte der Blickwinkel bewusst gewählt werden. Er sollte den gewünschten Bereich erfassen, ohne unnötig angrenzende Bereiche zu filmen. Auch die Positionierung in Bezug auf direkte Sonneneinstrahlung, Gegenlicht und andere Lichtquellen sollte berücksichtigt werden.
Bewegungserkennung bei smarten Kameras
Die Bewegungserkennung gehört zu den wichtigsten Funktionen vieler smarter Kameras. Wird eine Bewegung im Erfassungsbereich erkannt, kann die Kamera je nach Modell eine Benachrichtigung auslösen oder eine Aufnahme starten.
Je nach System lassen sich zusätzliche Bedingungen festlegen. So kann beispielsweise definiert werden, dass Benachrichtigungen nur bei aktivierter Sicherheitsroutine oder während einer bestimmten Zeit erfolgen. Dadurch lässt sich die Kamera besser an den individuellen Alltag anpassen.
Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, welche Art der Bewegungserkennung das jeweilige Modell tatsächlich bietet. Funktionen wie Personen- oder Geräuscherkennung sind nicht bei jeder Kamera vorhanden.
Nachtsicht bei smarten Kameras
Wenn eine Kamera auch bei Dunkelheit eingesetzt werden soll, ist eine geeignete Nachtsichtfunktion besonders wichtig. Viele Smart-Kameras verwenden dafür Infrarot-LEDs, die auch bei geringer oder fehlender Umgebungsbeleuchtung Bilder ermöglichen.
Einige Modelle verfügen darüber hinaus über eine intelligente Nachtsicht. Je nach Produkt kann zwischen einem Infrarotmodus und einer zusätzlichen Beleuchtung beziehungsweise Farbdarstellung gewechselt werden.
Bei der Auswahl einer Kamera für den Außenbereich sollte deshalb nicht nur die maximale Reichweite der Nachtsicht betrachtet werden. Auch der tatsächliche Montageort, vorhandene Lichtquellen und der gewünschte Erfassungsbereich sind entscheidend.
Philips Hue Secure Kameras
Philips Hue Secure erweitert das Hue-System um Sicherheitsfunktionen und Kameras. Die aktuellen Hue Secure 2K Kameras sind für den Innen- und Außenbereich geeignet und können Bewegungen erkennen. Je nach Modell stehen kabelgebundene und kabellose Varianten zur Verfügung.
Die Kameras können mit der Philips Hue Beleuchtung verbunden werden. Wird eine Bewegung erkannt, kann das Hue-System beispielsweise eine Beleuchtung einschalten oder einen Lichtalarm auslösen. Dadurch lassen sich Kamera und smarte Beleuchtung miteinander kombinieren.
Die kabelgebundene Hue Secure 2K Kamera bietet eine kontinuierliche Stromversorgung. Die kabellose Variante verfügt dagegen über einen wiederaufladbaren Akku und kann dadurch flexibler montiert werden. Beide Varianten sind laut Hersteller mit IP65 angegeben und damit auch für den Außenbereich geeignet.
Philips Hue Secure Kamera einrichten
Die Einrichtung einer Philips Hue Secure Kamera erfolgt über das Hue-System. Vor der endgültigen Montage sollte zunächst geprüft werden, ob die Kamera am vorgesehenen Standort eine stabile Verbindung besitzt und den gewünschten Bereich erfasst.
- Philips Hue App beziehungsweise das Hue-System vorbereiten.
- Kamera mit der vorgesehenen Stromversorgung verbinden beziehungsweise Akku prüfen.
- Kamera entsprechend der Anleitung als neues Gerät hinzufügen.
- Verbindung zwischen Kamera und Hue-System herstellen.
- Kamera einem geeigneten Bereich beziehungsweise Standort zuordnen.
- Livebild und Bewegungserkennung testen.
- Benachrichtigungen und Sicherheitsfunktionen konfigurieren.
- Bei Bedarf eine Verbindung mit Hue-Leuchten und Lichtalarmen herstellen.
- Kamera am vorgesehenen Montageort befestigen.
OSRAM SMART+ und LEDVANCE SMART+ Kameras
Die Produktwelt OSRAM SMART+ beziehungsweise LEDVANCE SMART+ umfasst verschiedene WLAN-Kameras für Smart-Home-Anwendungen. Dazu gehören Kameras für den Innenbereich sowie verschiedene Lösungen für den Außenbereich.
Die SMART+ Indoor-Kameras bieten je nach Modell 2K-Auflösung, intelligente Bewegungserkennung, Nachtsicht, Zwei-Wege-Audio und eine Steuerung über die SMART+ App. Bei der 360°-Variante sind zusätzlich Schwenk- und Neigefunktionen sowie eine automatische Nachverfolgung möglich.
Für den Außenbereich bietet SMART+ unter anderem feste Kameras, 360°-Kameras, Akku-Kameras mit Solarpanel sowie smarte Türklingeln. Je nach Produkt kommen zusätzliche Funktionen wie Zwei-Wege-Audio, Alarmfunktion, Nachtsicht und Aufzeichnung hinzu.
OSRAM SMART+ Kamera einrichten
Die WLAN-Kameras von SMART+ werden über die dazugehörige App eingerichtet. Da sich Funktionen und Einrichtung je nach Modell unterscheiden können, sollte immer die zum konkreten Produkt gehörende Anleitung verwendet werden.
- Kamera auspacken und Stromversorgung herstellen.
- SMART+ App auf dem Smartphone installieren beziehungsweise öffnen.
- Kamera in den vorgesehenen Kopplungsmodus versetzen.
- Neues Gerät in der SMART+ App hinzufügen.
- Das kompatible 2,4-GHz-WLAN auswählen.
- Verbindung zwischen Kamera und WLAN herstellen.
- Livebild und Bewegungserkennung testen.
- Kamera sinnvoll benennen und dem vorgesehenen Bereich zuordnen.
- Benachrichtigungen, Aufzeichnung und weitere Funktionen konfigurieren.
- Kamera dauerhaft montieren und den Erfassungsbereich erneut prüfen.
Smarte Kameras und Zwei-Wege-Audio
Viele smarte Kameras besitzen ein integriertes Mikrofon und einen Lautsprecher. Dadurch kann über die Kamera nicht nur das Bild betrachtet, sondern auch eine direkte Kommunikation mit Personen im erfassten Bereich ermöglicht werden.
Das kann beispielsweise praktisch sein, wenn sich jemand an der Haustür befindet oder wenn eine Kamera im Innenbereich eingesetzt wird. Die genaue Funktionalität und die Art der Kommunikation hängen vom jeweiligen Modell und Smart-Home-System ab.
Smarte Kameras mit Speicherfunktion
Je nach Kamera stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Speicherung von Aufnahmen zur Verfügung. Einige Modelle unterstützen beispielsweise eine microSD-Karte, während andere zusätzlich oder alternativ einen Cloud-Speicher anbieten.
Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, welche Speicheroptionen das gewünschte Modell bietet und ob für bestimmte Funktionen laufende Kosten entstehen. Bei Cloud-Lösungen sollten außerdem Speicherfristen, Zugriffsrechte und Datenschutzbedingungen berücksichtigt werden.
Busch-Welcome von Busch-Jaeger
Busch-Welcome verfolgt einen etwas anderen Ansatz als klassische Smart-Home-Überwachungskameras. Das System ist eine smarte Türkommunikationslösung, bei der Video, Gegensprechen und Zutrittskontrolle miteinander verbunden werden.
Die Video-Außenstationen verfügen über integrierte Kameras und ermöglichen es, Personen vor der Haustür zu sehen und mit ihnen zu sprechen. Je nach System kann die Kommunikation über Innenstationen oder mobile Endgeräte erfolgen.
Bei Busch-Welcome IP stehen Außenstationen mit HD-Kamera und Infrarottechnik zur Verfügung. Dadurch kann der Eingangsbereich auch bei Dunkelheit erfasst werden. Die IP-Lösung lässt sich zudem in Busch-free@home® beziehungsweise KNX integrieren.
Busch-Welcome Kameras für den Außenbereich
Die Außenkameras von Busch-Welcome sind insbesondere für die Betrachtung des Eingangsbereichs innerhalb der Türkommunikation vorgesehen. Bei der klassischen Busch-Welcome-Lösung können über ein Kamera-Interface zusätzliche analoge Kameras eingebunden werden.
Dabei ist ein wichtiger Unterschied zu klassischen Überwachungskameras zu beachten: Die externen Busch-Welcome Kameras dienen laut Busch-Jaeger als zusätzlicher Betrachtungswinkel für die Türkommunikationsanlage und nicht als dauerhaft aufzeichnende Videoüberwachung. Sie werden beispielsweise bei einem Türruf oder einem manuellen Zugriff aktiviert.
Busch-Welcome IP mit Video-Türkommunikation
Busch-Welcome IP verwendet IP-Technologie für die Türkommunikation und bietet verschiedene Video-Außenstationen. Je nach Ausführung stehen beispielsweise eine HD-Kamera, Infrarottechnik, Freisprechfunktion und unterschiedliche Bedienmöglichkeiten zur Verfügung.
Die Kamera der Video-Außenstation kann dabei den Bereich vor der Haustür erfassen. Über die zugehörige Innenstation oder die vorgesehenen mobilen Zugriffsmöglichkeiten kann der Nutzer sehen, wer sich vor dem Eingang befindet, und mit der Person kommunizieren.
Smarte Kameras mit Beleuchtung kombinieren
Die Kombination aus Kamera und smarter Beleuchtung kann eine besonders praktische Sicherheitsfunktion darstellen. Erkennt eine kompatible Kamera eine Bewegung, kann das Smart-Home-System beispielsweise eine smarte Leuchte oder Außenbeleuchtung einschalten.
Das kann einen Eingangsbereich besser ausleuchten und gleichzeitig als sichtbare Reaktion auf eine erkannte Bewegung dienen. Bei kompatiblen Philips Hue Secure Kameras können beispielsweise Hue-Leuchten für Lichtalarme oder als Reaktion auf erkannte Bewegungen eingesetzt werden.
Auch bei SMART+ Kameras können je nach Produkt Smart-Home-Routinen und Automatisierungen ausgelöst werden. Dadurch lassen sich Kamera, Beleuchtung und weitere kompatible Smart-Home-Komponenten miteinander verknüpfen.
Innenkamera oder Außenkamera?
Ob eine Indoor- oder Outdoor-Kamera die richtige Wahl ist, hängt vom vorgesehenen Einsatzort ab. Für Wohnzimmer, Flur oder Arbeitszimmer reicht in der Regel eine Kamera, die ausschließlich für den Innenbereich vorgesehen ist.
Für Garten, Terrasse, Hauseingang oder Fassade sollte dagegen ein ausdrücklich für den Außenbereich geeignetes Modell verwendet werden. Dabei sind insbesondere Schutzart, Temperaturbereich, Stromversorgung und Montageart zu beachten.
Wer sowohl Innen- als auch Außenbereiche überwachen möchte, sollte außerdem prüfen, ob die Kameras in einer gemeinsamen App beziehungsweise einem gemeinsamen Smart-Home-System verwaltet werden können.
Datenschutz bei smarten Kameras
Bei smarten Kameras spielt der Datenschutz eine besonders wichtige Rolle. Vor der Installation sollte genau festgelegt werden, welche Bereiche tatsächlich erfasst werden sollen.
Die Kamera sollte so ausgerichtet werden, dass nur der notwendige Bereich aufgenommen wird. Bei Außenkameras ist insbesondere darauf zu achten, nicht unnötig fremde Grundstücke, Wohnungen oder öffentliche Bereiche zu erfassen.
Außerdem sollten vor dem Kauf die Speicherart, Cloud-Dienste, Benutzerrechte, Verschlüsselung und Datenschutzfunktionen des jeweiligen Systems geprüft werden. Auch die Zugänge zur Kamera-App sollten durch sichere Passwörter und geeignete Sicherheitsfunktionen geschützt werden.
Smarte Kameras richtig montieren
Die Montageposition hat großen Einfluss auf die Funktion einer Kamera. Vor der dauerhaften Befestigung sollte deshalb kontrolliert werden, ob der gewünschte Bereich vollständig erfasst wird und ob die Netzwerkverbindung am Montageort ausreichend ist.
Bei Innenkameras sollte darauf geachtet werden, dass das Objektiv nicht unnötig auf private Bereiche gerichtet ist. Bei Außenkameras sind zusätzlich Witterung, direkte Sonneneinstrahlung, Gegenlicht und die Schutzart zu berücksichtigen.
Bei Kameras mit Schwenk- und Neigefunktion sollte der Bewegungsbereich ebenfalls kontrolliert werden. Die Kamera sollte so eingerichtet werden, dass die automatische Bewegung nicht unbeabsichtigt Bereiche erfasst, die nicht Bestandteil der Überwachung sein sollen.
Erst verbinden, dann testen, danach ausrichten und zum Schluss dauerhaft montieren.
So lassen sich Probleme mit WLAN-Verbindung, Blickwinkel, Bewegungserkennung oder Stromversorgung bereits vor der endgültigen Montage erkennen.